Das Lateinamerika- und Karibik-Herbstfestival kehrt mit seiner 13. Ausgabe unter dem Motto „Gemeinsame Horizonte“ nach Hamburg zurück und bekräftigt damit seine Rolle als eine der wichtigsten Plattformen für den kulturellen Austausch zwischen Deutschland, Lateinamerika und der Karibik. Die Ausgabe 2026 findet vom 5. September bis zum 15. November 2026 statt und bietet ein Programm, das darauf ausgerichtet ist, kulturelle, berufliche und gesellschaftliche Verbindungen zwischen beiden Regionen weiter zu stärken.
Seit 2014 ist das Festival fester Bestandteil des Hamburger Kulturkalenders. Es entstand auf Initiative des lateinamerikanischen und karibischen Konsularkorps in Hamburg sowie des Hamburger Senats. Seit 2017 wird das Festival von der EU-LAC-Stiftung koordiniert und hat sich in mehr als einem Jahrzehnt zu einem Raum entwickelt, der Kinos, Musikbühnen, öffentliche Orte und Kulturinstitutionen belebt und dem Hamburger Publikum zeitgenössische künstlerische Ausdrucksformen aus Lateinamerika und der Karibik näherbringt.
Die Ausgabe 2026 steht unter dem Leitgedanken „Gemeinsame Horizonte“ und hebt die neuen Chancen hervor, die sich aus den zunehmend engeren Beziehungen zwischen Europa, Deutschland, Lateinamerika und der Karibik ergeben. Vor dem Hintergrund einer vertieften biregionalen Zusammenarbeit möchte das Festival die Kultur als einen besonderen Raum der Begegnung, des Dialogs und des Aufbaus nachhaltiger Verbindungen sichtbar machen.
Zu den geplanten Initiativen gehören ein Konzert in der Elbphilharmonie, ein High-Level Dialogue im Rahmen des Latin American Day (LAV Tag) 2026, die Förderung von Austauschformaten zwischen den in Hamburg lebenden lateinamerikanischen und karibischen Diasporagemeinschaften sowie eine neue Ausgabe der Iberoamerikanischen und Karibischen Filmwoche. Diese wird erneut eine kuratierte Auswahl zeitgenössischer Produktionen präsentieren und Begegnungen zwischen Filmschaffenden und Publikum ermöglichen.
Die visuelle Identität des Festivals 2026 kreist um ein großes hybrides Meereswesen, das aus Fragmenten lateinamerikanischer, karibischer und deutscher Folklorewesen zusammengesetzt ist. Als Wächter und Brücke zwischen verschiedenen Territorien symbolisiert die Figur Vielfalt, gemeinsames kulturelles Gedächtnis und das Zusammenleben unterschiedlicher Identitäten in einem gemeinsamen Kulturraum. Damit verkörpert sie den Geist einer Ausgabe, die Hamburg als dynamischen kulturellen Knotenpunkt in den Beziehungen zwischen Europa, Lateinamerika und der Karibik weiter stärken möchte.
Mit seiner 13. Ausgabe erneuert das Lateinamerika- und Karibik-Herbstfestival sein Engagement für gemeinsame Projekte, die Stärkung professioneller Netzwerke sowie die Sichtbarkeit einer aktiven lateinamerikanischen und karibischen Präsenz, die in einen direkten Dialog mit der offenen, weltoffenen und vom Hafen geprägten Identität Hamburgs tritt.